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Willkommen an der Robert-Mayer-Schule

Gewerbliche Schule für Installations- und Metallbautechnik seit 1911

Kooperationspartner Treffpunkt Rotebühl
Werkstattbereich

Besuch des Landtags in der RMS

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Am 14.12. 2023 besuchte uns (drei Schulklasssen) Landtagspräsidentin Muhterem Aras gemeinsam mit Dennis Birnstock, FDP-Abgeordneter im Landtag, an unserer Schule, der Robert-Mayer-Schule in Stuttgart. Durch die Verantaltung führten unsere Lehrerin, Frau Bäuerle-Schwaderer, und unsere Mitschülerin Lilli Eckert aus der 3BKP1/1, die auch maßgeblich an den Vorbereitungen beteiligt war. Der Schulleiter, Herr Huber, begrüßte uns und sagte ein paar eindringliche Worte zum Thema Demokratie und Gesellschaft.
Das Ziel der Veranstaltung war, Interesse der Jugendlichen an Politik zu wecken, da Politik in allen Lebensbereichen eine Rolle spielt. Wir durften Politikerin Muhterem Aras hautnah erleben und uns mit unseren Anliegen und Fragen an sie wenden. Zunächst wurden uns die Aufgaben und die Arbeitsweise des Landtags erklärt. Anschließend bekamen wir persönliche Einblicke in den privaten und beruflichen Alltag einer Politikerin/eines Politikers.

Wer auch einmal Lust hat, den Landtag zu sich an die Schule zu holen, findet hier weitere Informationen: https://www.landtag-bw.de/home/besucher/schulbesuch-landtag.html
Und unter dem folgenden Links kann sich jede und jeder selbst einen Eindruck von der Arbeit des Landtags in Baden-Württemberg machen: https://www.landtag-bw.de/home/mediathek/videos/2023/20230501_landtagsfilm_2023_1.html

Alle Beteiligten waren insgesamt zufrieden mit der Veranstaltunge und die Eindrücke und die Stimmung durchweg gut. Gleichzeitig gab es auch etwas kritischere Stimmen. Hier ein paar Ausschnitte aus Stellungnahmen der Schülerinnen und Schüler der 3BKP1/1:

     Landtagspräsidentin Aras blieb bei all ihrem Tun stets höflich und professionell, erzeugte jedoch eine Art Distanz zwischen Redner und Zuhörer. Es entstand der Eindruck sie sei zum Greifen nahe und doch war sie so fern. Möglicherweise resultierte der Eindruck aus dem Respekt, den man ihr gegenüber, in ihrer Rolle als Landtagspräsidentin, entgegenbringt.
Angekommen ist ihre Botschaft, dass es wichtig sei, wählen zu gehen und sich auch als junger Mensch für Politik zu interessieren. Möglichkeiten hierfür gibt es genug.

      Wir stellten Fragen zur Digitalisierung, zur Verbesserung der Situation im Nahverkehr und zur geplanten Legalisierung von Cannabis. Oft wurde betont, dass Lösungsansätze für angesprochene Probleme bereits existierten, jedoch noch nicht finalisiert wurden.
Hierin liegt meines Erachtens das Problem. Ich frage mich, wenn nicht jetzt, wann dann? Warum wird nur über offensichtliche Probleme geredet, aber nicht gehandelt?
Landtagspräsidentin Aras trat fast durchweg professionell auf, war körperlich präsent, verlor in schwachem Moment jedoch plötzlich – aufgrund persönlicher Betroffenheit – für einen Moment die Fassung. Das machte sie nahbar, menschlich und verletzbar.
    Politische Fragen und Lösungsmöglichkeiten wurden zwar sachlich und ausführlich, aber oft ausweichend geklärt. Dies mag daran liegen, dass Frau Aras als Landtagspräsidentin mit prinzipiell eigener Meinung und Idee den Landtag im Gesamten – das heißt alle (gewählten) Abgeordnete unterschiedlicher Parteien mit unterschiedlicher Ansicht und Herangehensweise – nach außen hin stets „unparteiisch und gerecht“ vertreten muss. Ein Gegensatz, der möglicherweise verhindert konkret zu werden.
Dennoch kann man zusammenfassend sagen, dass sie eine würdige Repräsentantin des Landtags ist und letztlich erfolgreich damit war, uns SchülerInnen Politik erlebbar zu machen.
      Frau MdL Aras begegnete uns stets höflich und professionell; ja, manchmal zu professionell, wodurch sie mit uns geistig und verbal nicht immer auf Augenhöhe war.
Unsere Fragen wurden allesamt ausführlich beantwortet, doch oftmals zu unkonkret; schade, denn sie ist ja letztlich gewählte Vertreterin der Bürgerinnen und Bürger des Landes Baden-Württemberg und damit Vertreterin auch unserer Anliegen.
Insgesamt war es aber ein prägendes Erlebnis.

Besuch des 3BK bei den WorldSkills in Lyon

Werkzeuge, Weltklasse und Lyon – Unser Abenteuer bei den WorldSkills 2024 in Lyon!

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Vom 10. bis zum 13. September 2024 hatte das dreijährige Berufskolleg der Anlagenmechaniker (Installation und Service) die einmalige Gelegenheit, die WorldSkills 2024 in Lyon zu besuchen. Mit großer Begeisterung machten sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf den Weg, um die internationalen Berufswettbewerbe hautnah mitzuerleben.

Am ersten Tag stand der Besuch der WorldSkills im Vordergrund. Die Gruppe war beeindruckt von den Spitzenleistungen der jungen Fachkräfte aus aller Welt. Besonders die Bereiche Installation und Service boten spannende Einblicke in neue Technologien und Arbeitsmethoden, die in der Ausbildung nützlich sind. Der Austausch mit den Teilnehmern und Experten vor Ort eröffnete vielen neue Perspektiven auf berufliche Möglichkeiten und inspirierte sie, ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln.

Der zweite Tag war für eine Sightseeing-Tour in Lyon reserviert. Bei bestem Wetter erkundete die Gruppe die malerischen Straßen, die beeindruckende Altstadt und die berühmten Sehenswürdigkeiten wie die Basilika Notre-Dame de Fourvière. Der kulturelle Ausflug rundete die Reise perfekt ab und stärkte das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe.

Das Highlight der Reise war jedoch die durchweg positive Atmosphäre in der Gruppe. Alle Beteiligten zeigten großes Interesse an den verschiedenen Wettbewerben und genossen die gemeinsame Zeit, sei es bei den WorldSkills oder beim Erkunden der Stadt. Der Spaß kam dabei keineswegs zu kurz, und es entstanden viele unvergessliche Momente.

Ein besonderer Dank gilt den Unternehmen, die ihre Auszubildenden für diese Exkursion unterstützt haben. Ohne diese Unterstützung wäre die Teilnahme an diesem einmaligen Event nicht möglich gewesen. Dank dieser Förderung konnten die Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungen sammeln, die sie auf ihrem weiteren beruflichen Weg begleiten werden.

Wir freuen uns schon auf die nächsten spannenden Veranstaltungen und Erlebnisse!

(Weitere Eindrücke von der Weltmeisterschaft der Berufe 2024 in Lyon finden Sie hier:
https://youtu.be/hAAzC5CtzRA?si=jOhsMdBwvKX93BsR )

Besuch in der JVA

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Ein Leben ohne Freiheit ...?
Schülerbericht Oktober 2017


Am 4.10.2017 besuchten wir mit der Klasse M4AH2 im Rahmen des Religionsunterrichts die JVA Heilbronn. Es ist eine Justizvollzugsanstalt des Landes Baden-Württemberg. Sie wurde 1867 bis 1870 errichtet. Zurzeit sind dort etwa 300 erwachsene Männer untergebracht, die alle eine Strafe von mehr als 6 Monaten zu verbüßen haben. Es gibt ca. 200 Angestellte, darunter Psychologen und Sozialarbeiter, die zu Betreuungs-und Behandlungszwecken zur Verfügung stehen.  Herr Stiefel, der Gefängnispfarrer zeigte uns verschiedene Bereiche: die Werkstätten, den Hof und den Gang mit den Zellen. Bei einem Häftling stand die Zelle offen und wir durften sie uns anschauen: 8m², Bett, Schrank, Schreibtisch, WC.

In der Untersuchungshaft ist man 23 Stunden auf der Zelle und hat nur 1 Stunde Hofgang. Für die anderen Gefangenen gibt es Freizeitangebote wie Sport, z.B. Tischtennis und einen Chor. Sonntags findet ein Gottesdienst statt, den Pfarrer Stiefel abwechselnd mit seinem katholischen Kollegen abhält. Die Woche über müssen die meisten Gefangenen arbeiten in der Druckerei, Schlosserei, Schreinerei oder der Textilwerkstatt. Der Verdienst liegt zwischen 1,12 € und 1,85 €.

Das Leben im Gefängnis ist nicht einfach. Man muss erst einen Antrag stellen, wenn man seine Familie anrufen möchte. Man kann auch nicht oft besucht werden und muss mit sehr wenig Geld klarkommen.

Ein Leben ohne Freiheit können wir uns nicht vorstellen.

Timo Fischer, Dimitri Schibert, Olcay Yasin (Klasse M4AH2)

Feiern für den guten Zweck

Am Donnerstag den 11.06.2015 feierten wir bei strahlendem Sonnenschein ein Schulfest, wie es von nun an jedes Jahr stattfinden soll. Unter der Federführung unserer SMV waren viele freiwillige Helfer fleißig mit der Organisation und Durchführung beschäftigt. Nach der Begrüßung durch unsere Schulsprecherin spielte die RMS-Lehrerband ein buntes Potpourri alter und neuer Hits, das für beste Stimmung sorgte. Mit heißen Würsten und kalten Getränken war auch für das leibliche Wohl mehr als ausreichend gesorgt. Das Schönste jedoch am ganzen Fest: Wir konnten einen Reinerlös von über 430,-€ an die Nepalhilfe der Diakonie spenden.

Türöffnertag

Türen auf!

Am 3. Oktober öffneten sich die Türen in der Robert-Mayer-Schule Stuttgart. Anlass war der jährliche „Türöffnertag“ der "Sendung mit der Maus". Die Idee, hierbei mitzumachen, kam von den angehenden Meistern im Klempner-/ Spengler-Handwerk.
Die kleinen Besucher wurden von den Meisterschülern mit sehr viel Engagement dabei angeleitet, Spätzle-Schaber, Trillerpfeifen und Weihnachtsengel aus Blech selbst herzustellen. Auch Armreifen aus Kupferblech oder Kupferdraht durften die Kinder selbst gestalten und stolz ihren Eltern präsentieren.
Bei uns, den Ofen- und Luftheizungsbauern, wurde ihnen anhand verschiedener Materialien und Werkzeuge gezeigt, wie ein Kachelofen gebaut wird. Zur „Freude“ der Eltern hatte der Schamottemörtel die größte Anziehungskraft. 
Dank Herrn Eichel von der Fa. HAGOS durfte auch jedes Kind ein Pixibuch „Ich hab einen Freund, der ist Kachelofenbauer“ mit nach Hause nehmen. Die von der HAGOS zur Verfügung gestellten Ofenmodelle gefielen den Besuchern gut und einige Erwachsene nutzten die Gelegenheit, um sich über Ofentechniken und Gestaltungsmöglichkeiten zu informieren.
Der Türöffnertag kam bei den kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern so gut an, dass wir es nächstes Jahr noch mal wiederholen möchten. (Bericht: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)

Vielen Dank für die Unterstützung an:
Frau Katharina Hohl (HAGOS)
Herrn Guido Eichel (HAGOS)
Herr Tim Froitzheim ZVSHK